RÄUMUNG OHNE URTEIL

Artikel gespeichert unter: Wohnungseigentumsrecht (WEG)


 Die nicht durch einen gerichtlichen Titel gedeckte eigenmächtige Inbesitznahme  einer Wohnung und deren eigenmächtiges Ausräumen durch einen Vermieter stellt eine unerlaubte   Selbsthilfe dar,für deren Folgen der Vermieter verschuldensunabhängig nach §231 BGB haftet.

Der Vermieter,der eine Wohnung in Abwesenheit des Mieters ohne Vorliegen eines gerichtlichen Titels durch verbotene Eigenmacht in Besitz nimmt,hat sich aufgrund der ihn treffenden Obhutspflicht nicht nur zu entlasten,soweit ihm die Herusgabe nachweislich vorhandener Gegenstände  unmöglich  wird oder nachweislich  vorhandener Ggegenstände  unmöglich wird oder nachweislich eine Verschlechterung an herauszugebenden Gegenständen eintritt.Er muß aufgrund seiner Obhutspflicht die Interessen des an einer eigenen Interessenwahrnehmung verhinderten Mieters auch dadurch bwahren,daß er bei der Inbesitznahme ein aussagekräftiges Verzeichnis der verwahrten Gegenstände aufstellt und deren Wert schätzen läßt.Kommt er dem nicht nach,hat er zu beweisen,daß er bei der Inbesitznahme ein aussagekräftiges Verzeichnis der verwahrten Gegenstände aufstellt und deren Wert schätzen läßt.Kommt er dem nicht nch hat er zu beweisen,in welchem Umfang Bestand und Wert der der Schadensberechnung zugrunde gelegten Gegenstände von den Angaben des Mieters abweichen,soweit dessen Angaben plausibel sind(.BGH Urteil vom 14.7.2010 VIII ZR 45/o9 WM 2010/ 578)

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