Nachbarlärm und Schmutz

Artikel gespeichert unter: Wohnungseigentumsrecht (WEG)


Gemäß § 906 BGB kann der Grundstückseigentümer die Zuführung von Lärm und Schmutz von einem anderen Grundstück insoweit nicht verbieten, als die Einwirkung die Benutzung seines Grundstücks nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt. Eine unwesentliche Beeinträchtigung liegt nach § 906 BGB in der Regel vor, wenn die in Gesetzen oder Rechtsverordnungen festgelgten Grenz- oder Richtwerten von den nach diesen Vorschriften ermittelten und bewerteten Einwirkungen nicht überschritten werden. Gemäß § 906 BGB hat der Eigentümer auch wesentliche Einwirkungen zu dulden, wenn diese Beeinträcchtigung durch eine ortsübliche Nutzung des anderen Grundstücks  herbeigeführt wird und nicht durch Maßnahmen verhindert werden kann, die Benutzern dieser Art wirtschaftlich zumutbar sind.

Ein Ausgleichsanspruch steht dem Eigentümer gegen den Störrer nur dann zu, wenn die Einwirkungen eine ortsübliche Benutzung des Grundstücks oder dessen Ertrag über das zumutbare Mass beeinträchtigen.

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