Sanierung/ grundlose Verweigerung

Artikel gespeichert unter: Wohnungseigentumsrecht (WEG)


Die grundlose Weigerung eines Wohnungseigentümers einer Sanierung /Instandsetzung zuzustimmen, kann zu einer Schadensersatzforderung der anderen Wohnugseigentümer gegen diesen verweigernden Wohnugseigentümer führen. Die Wohnungseigentümer sind untereinander verpflichtet, Beschlüsse zu fassen, die eine Sanierung des Gemeinschaftseigentums ermöglichen. Unterlassen sie dies, handeln sie pflichtwidrig, weil das gemeinschaftliche Eigentum immer instandzusetzen ist. Die grundlos verweigernden Wohnungseigentümer riskieren Schadensersatzansprüche, unter anderem unter Umständen Ersatz von Mietausfall usw. (siehe hierzu OLG München NZM 2009, Seite 130).

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